Küchentipps
Das Wissen, das aus einem Wochenplan eine Gewohnheit macht: wie man lagert, einfriert, Reste verwertet und so plant, dass der Donnerstag kein Lieferdienst wird.
Lagern

Kartoffeln und Zwiebeln richtig lagern
Dunkel, kühl, luftig — und niemals zusammen. Kartoffeln neben Zwiebeln keimen doppelt so schnell.
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Frische Kräuter eine Woche lang frisch halten
Petersilie wie ein Blumenstrauß, Basilikum nie in den Kühlschrank — und was übrig ist, kommt ins Eiswürfelfach.
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Den Kühlschrank richtig einräumen
Der Kühlschrank hat Klimazonen. Wer Fleisch unten und Butter oben lagert, wirft weniger weg.
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„Mindestens haltbar bis“ ist kein Wegwerfdatum
Das MHD ist eine Qualitätsgarantie des Herstellers. Das Verbrauchsdatum ist die Grenze. Dazwischen entscheiden Augen, Nase und Zunge.
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Brot aufbewahren: Brotkasten, nicht Plastiktüte
Im Steinguttopf oder Holzkasten bleibt Brot 4–5 Tage gut. In der Plastiktüte schimmelt es, im Kühlschrank wird es altbacken.
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Obst: Was nachreift, was nicht, was nicht nebeneinander darf
Äpfel und Bananen reifen alles um sich herum — Trick und Problem zugleich. Beeren sofort essen, Zitrusfrüchte in den Kühlschrank.
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Einfrieren

Brot einfrieren, ohne dass es leidet
In Scheiben eingefroren gibt es jeden Morgen frisches Brot — direkt aus der Truhe in den Toaster.
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Wie lange hält was im Gefrierfach?
Nichts verdirbt bei −18 °C — aber Fett wird ranzig und Eis trocknet aus. Die Richtwerte, ab wann es nicht mehr schmeckt.
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Portionsweise einfrieren — die Gefriertruhe als Vorratskammer
Doppelt kochen, halb einfrieren: Wer jeden Eintopf in Portionen wegfriert, hat an schlechten Tagen ein Essen in zehn Minuten.
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Gemüse blanchieren und einfrieren
Zwei Minuten in kochendem Wasser, eiskalt abschrecken, trocken tupfen — dann bleibt Gemüse ein Jahr grün.
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Vorrat

Der Vorrat, aus dem sich immer ein Essen kochen lässt
Mit diesen dreißig Dingen im Schrank ist kein Abend verloren — egal, was im Kühlschrank fehlt.
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Gewürze: nicht über dem Herd, nicht ewig
Licht, Wärme und Luft nehmen Gewürzen das Aroma. Das Regal über dem Herd ist der schlechteste Platz der ganzen Küche.
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Reste

Reste, die zu neuen Gerichten werden
Kartoffeln von gestern sind Bratkartoffeln, Reis ist gebratener Reis, Brot ist Knödel. Absichtlich mehr kochen ist ein Plan, kein Fehler.
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Gekochtes sicher aufbewahren und aufwärmen
Schnell abkühlen, kalt lagern, heiß aufwärmen. Zwei Stunden auf dem Herd sind das Problem, nicht der dritte Tag im Kühlschrank.
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Planen

Ein Wochenplan, der bis Freitag hält
Plane den Sonntag groß, den Montag aus Resten, zwei Abende kalt und einen frei. Ein Plan, der jeden Abend Kochen verlangt, hält bis Mittwoch.
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Zwei Stunden am Sonntag, die die Woche tragen
Nicht sieben Gerichte vorkochen — nur die Bausteine: ein Topf Reis, gekochte Kartoffeln, eine Sauce, geschnittenes Gemüse.
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Einmal einkaufen, nichts vergessen, nichts doppelt
Die Liste nach Gängen sortiert, vorher in den Kühlschrank geschaut, nie hungrig — und dann nur, was drauf steht.
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Saisonal kochen — billiger, besser, ohne Nachdenken
Was gerade Saison hat, ist reif, günstig und in Menge da. Der Saisonkalender dieser App zeigt es Monat für Monat.
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Kochen

Küchenmaße: Was ein Esslöffel wiegt
Ein gestrichener Esslöffel Mehl sind 10 g, Zucker 15 g, Öl 12 g. Für den Alltag reicht das Gedächtnis, nicht die Waage.
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Wie viel pro Person? Die Portionsregeln
100 g Nudeln, 75 g Reis, 250 g Kartoffeln, 150 g Fleisch pro Person — und für Kinder die Hälfte, für Gäste ein Viertel mehr.
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Das Ei: weich, wachsweich, hart
Ins kochende Wasser, nicht ins kalte — dann stimmen die Minuten: 5 weich, 7 wachsweich, 10 hart. Abschrecken hilft beim Pellen, nicht gegen das Nachgaren.
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Schmoren: die Grundregeln für Braten, Gulasch und Rouladen
Scharf anbraten, Röstaromen ablöschen, wenig Flüssigkeit, kleine Hitze, viel Zeit, Deckel drauf. Alles andere ist Variation.
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Festkochend, vorwiegend festkochend, mehlig — welche Kartoffel wofür
Mehlige für Püree, Klöße und Suppe. Festkochende für Salat, Bratkartoffeln und Gratin. Vorwiegend festkochend für alles dazwischen.
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