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Wie lange hält was im Gefrierfach?

Nichts verdirbt bei −18 °C — aber Fett wird ranzig und Eis trocknet aus. Die Richtwerte, ab wann es nicht mehr schmeckt.

Gefrorenes wird nicht ungenießbar, es wird nur schlechter: Fett oxidiert (ranzig), Wasser wandert an die Oberfläche (Gefrierbrand, die grauen trockenen Stellen), Aromen verfliegen. Fettes hält kürzer als mageres, Rohes länger als Gekochtes, gut Verpacktes länger als alles andere.

  • Gemüse (blanchiert), Beeren, Kräuter: 8–12 Monate
  • Rindfleisch, Wild, Geflügel (roh): 8–12 Monate
  • Schweinefleisch (roh): 4–6 Monate — mehr Fett, schneller ranzig
  • Hackfleisch, Wurst, Speck: 1–3 Monate
  • Fisch, mager: 4–6 Monate; fett (Lachs, Makrele): 2–3 Monate
  • Eintöpfe, Suppen, Saucen, Gulasch, Bolognese: 3–6 Monate
  • Brot, Brötchen, Kuchen: 3 Monate
  • Butter: 6–8 Monate; Käse am Stück: 2–3 Monate (wird bröselig, für Aufläufe egal)
  • Nicht einfrieren: rohe Kartoffeln, Salat, Gurke, Radieschen, Sahnesaucen ohne Bindung, Joghurt, hart gekochte Eier, Mayonnaise.