Zum Inhalt springen

Gekochtes sicher aufbewahren und aufwärmen

Schnell abkühlen, kalt lagern, heiß aufwärmen. Zwei Stunden auf dem Herd sind das Problem, nicht der dritte Tag im Kühlschrank.

Bakterien vermehren sich zwischen 7 und 60 °C — je länger Essen in diesem Bereich steht, desto mehr. Reste sollten innerhalb von zwei Stunden im Kühlschrank sein. Ein großer Topf kühlt schneller in einem Spülbecken mit kaltem Wasser oder in flache Behälter umgefüllt. Warmes Essen darf in den Kühlschrank — die Regel „erst abkühlen“ stammt aus Zeiten schwacher Kühlschränke.

Im Kühlschrank halten die meisten Gerichte 2–3 Tage, Reis und Nudeln nur 1–2 (Bacillus cereus überlebt das Kochen und wächst in gekochtem Reis besonders gern). Beim Aufwärmen mindestens 2 Minuten sprudelnd heiß — und nur einmal. Was zweimal aufgewärmt wurde, ist nicht mehr gut.

Pilzgerichte und Spinat dürfen entgegen der alten Regel aufgewärmt werden — wenn sie schnell gekühlt und nur einmal erhitzt werden. Das Nitrat-Problem beim Spinat ist bei heutigen Kühlschränken keines mehr.